Dr. h.c. Ute-Henriette Ohoven

 

 

Dr. h.c. Ute-Henriette Ohoven ist Sonderbotschafterin der UNESCO, Ehrenpräsidentin der ZNS-Hannelore Kohl Stiftung und Honorargeneralkonsulin der Republik Senegal.

 

 

Frau Dr. h.c. Ute-Henriette Ohoven setzt sich seit über 20 Jahren für humanitäre Anliegen ein. Während der ersten Jahre unterstützte sie vor allem die Krebsforschung und die Behandlung krebskranker Kinder in der Universitätsklinik in Düsseldorf. Unter anderem half sie, den Grundstein zum Aufbau des ersten Knochenmark-Spender Registers in Deutschland zu legen.

 

Mit dem Beginn zur Ernennung als Goodwill Botschafterin der UNESCO im Jahre 1992 bekam ihre Arbeit eine internationale Dimension. Seitdem hat sich ihr Einsatz zunehmend erweitert und intensiviert: 1994 ernannte sie der Generaldirektor der UNESCO zur einzigen Sonderbotschafterin dieser Weltorganisation für das Programm Bildung für Kinder in Not. Ihre gesamte Arbeit ist seither auf das UNESCO Programm und damit auf Bildung für Kinder in Not ausgerichtet.

 

2002 trat sie auf Bitten von Altbundeskanzler Dr. Helmut Kohl als Präsidentin der Hannelore Kohl Stiftung ZNS an. Die Stiftung setzt sich für die Interessen von Opfern und ihren Angehörigen ein, deren Zentrales Nervensystem bei einem Unfall beschädigt wurde. Über 270.000 Menschen in Deutschland werden jedes Jahr zu Opfern tragischer Unfälle und müssen mit schwersten Schädigungen ihres zentralen Nervensystems weiterleben. Auch bei dieser Aufgabe hat Dr. h.c. Ute-Henriette Ohoven sich zunehmend der Hilfe für jüngere Unfallopfer angenommen, insbesondere durch verstärkte Prävention und Unfallvorsorge.

 

In ihrer Arbeit für die UNESCO hat Dr. h.c. Ute-Henriette Ohoven viele Spender, Förderer und Unterstützer für das Programm Bildung für Kinder in Not gewinnen können. Menschen aus der Bevölkerung, ebenso wie viele namhaften Persönlichkeiten aus der Wirtschaft, den Medien und internationale Künstler haben dazu beigetragen, dass zahlreiche weltweite Projekte entwickelt und umgesetzt werden konnten. Bis heute hat die UNESCO über 400 Hilfsprojekte für notleidende Kinder in 99 Ländern Europas, Afrikas, Asiens, den arabischen Staaten sowie Lateinamerikas durchgeführt. Alle Projekte sind auf Hilfe zur Selbsthilfe ausgerichtet. Die Projekte ermöglichen den Kindern und Jugendlichen eine solide Schulausbildung mit dem Ziel auf eine spätere Berufsausbildung. Die Bedürfnisse Behinderter und sozial an den Rand gedrängter Minderheiten stehen hierbei im Fokus der Aufmerksamkeit. Dazu zählen insbesondere Kriegsopfer, ehemalige Kindersoldaten, junge Arbeitssklaven und Straßenkinder, die sich zum größten Teil ohne jegliche familiäre Bindung durchs Leben kämpfen müssen. Die Zahl der Kinder, die durch das UNESCO Programm Bildung für Kinder in Not eine Zukunftschance erhielten, wird auf über eine Million geschätzt.

 

Reisen vor Ort an die Seite der Kinder

 

Frau Dr. h.c. Ohoven hat es sich zum Grundsatz gemacht, die zahlreichen UNESCO Hilfsprojekte für Kinder in Not selbst aufzusuchen und zu bewerten. Dabei reist sie in alle Erdteile, um sich ein eigenes Bild von der Situation vor Ort zu machen und die Entwicklungen und Fortschritte eines Projektes selbst beurteilen zu können. Im Laufe der Jahre konnte sie sich dadurch zahlreiche Kontakte mit Regierungen und Hilfsorganisationen aufbauen und Unterstützung auch von Staatsseiten erhalten.

 

Auszeichnungen

 

Papst Johannes Paul II, Mutter Teresa und Seine Heiligkeit der Dalai Lama empfingen Frau Dr. h.c. Ohoven in Privataudienz, um auf diese Weise ihr humanitäres und soziales Engagement zu würdigen.

 

Frau Dr. h.c. Ohoven wurde mit dem Bundesverdienstkreuz geehrt, dem Verdienstorden des Landes Nordrhein-Westfalen, dem höchsten zivilen Orden des Landes Senegal, der Picasso Medaille der UNESCO in Gold, sie bekam den Women’s World Award, den Golden Heart Award in Moskau sowie den Orden der Heiligen Eufrosinia von Polotsk (Weißrussland). Sie ist Ehrenbürgerin der Stadt Belo Horizonte und San Salvador. Sie erhielt die Ehrendoktorwürde der Pontificia Universidade Catolica de Minas Gerais, einer der ältesten und angesehensten Universitäten Lateinamerikas. Für die Publikation der UNESCO „60 Women Contributing to the 60 years of UNESCO“ wurde sie auserwählt.

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