Bolivien

Integration von Kindern

 

 

Projektregion: El Alto

 

Begünstigte: Kinder und Jugendliche

 

Schwerpunkt: Bildung

 

Projektlaufzeit: 2006

 

 

Die soziale und ökonomische Krise in Bolivien birgt eine Menge neuer Risiken für die unteren Einkommensschichten. Laut neuesten Berichten besuchen beinahe 18 Prozent der Kinder die Schule nur unregelmäßig und werden immer mehr zu einem Leben auf der Straße getrieben.

 

Um diese dramatische Situation zu bewältigen und den Kindern zu helfen dieser Ausbeutung und Verfehlung zu entkommen, wurde 1998 eine Organisation in El Alto, in der Nähe von La Paz gegründet, die neue pädagogische Methoden vorschlägt. Sie hat es sich zum Ziel gemacht, Straßenkindern einen Raum zur eigenen Entfaltung zu bieten, wo sie an Stärke, Vertrauen und Selbstachtung gewinnen. Seither hat die Organisation ENDA regelmäßig Mädchen und Jungen empfangen und bietet ihnen eine Grundausbildung und Training in verschiedensten Bereichen wie Kunst, handwerklichen Tätigkeiten, Sport und stellt kleine Ateliers, in denen sie neue Erfahrungen für ihre Zukunft sammeln können, zur Verfügung. Sie arbeiten in enger Beziehung mit den Familien. Diese Strategie hat sich als besonders effizient erwiesen.

 

Die Stiftung UNESCO unterstützte die Organisation, so dass zwei Zentren eröffnet werden konnten, die sich um fast 200 Kinder und Jugendliche kümmern.

Förderung integraler Entwicklung

 

Projektregion: La Paz

 

Begünstigte: Kinder und Jugendliche

 

Schwerpunkt: Integration

 

Projektlaufzeit: 2005 - 2006

 

Arbeitslosigkeit, extreme Armut und politische Unruhen haben einen bedeutenden Einfluss auf die schwächsten Familien Boliviens. Sie sehen sich oft dazu gezwungen, in Städte umzusiedeln, wo eine große Anzahl von unglückseligen Kindern unter schrecklichen Umständen lebt.

 

Sie leiden an Unterernährung, Drogenabhängigkeit und sexueller Ausbeutung. Sie schlafen auf der Straße, wodurch ihre Gesundheit und ihr Ehrgefühl direkt beeinflusst werden. Die Stiftung Arco Iris hat  langjährige Erfahrung bei der Reintegration von jugendlichen Aussteigern. Sie hat eine Auswahl therapeutischer Mittel zur Verfügung gestellt, um gefährdete Kinder mit Hilfe angepasster und praktischer Mittel zu unterstützen. Sie bietet kleine Subventionen für professionelle Berufsausbildung, Gruppendiskussionen und Freizeitgestaltung. Lehrer, Psychologen und Sozialarbeiter geben ihnen regelmäßigen Rechen- und Leseunterricht, Hinweise und Empfehlungen für ihre Gesundheit, neue Verhaltensformen und Kniffe um Alkohol- und Drogenabhängigkeit zu stoppen. Für Jugendliche, die häuslicher Gewalt ausgesetzt sind, wurde ein Heim eröffnet. Arco Iris arbeitete während der Projektdurchführung in Zusammenarbeit mit der Stiftung UNESCO mit etwa 1.000 Kindern und Jugendlichen.

 

Durch therapeutische Hilfe konnte den Kindern die Chance auf eine bessere Zukunft gegeben werden. Durch Lehrer, Psychologen und Sozialarbeiter wurde den Kindern pädagogische und medizinische Unterstützung zur Verfügung gestellt, vor allem um die Alkohol- und Drogenabhängigkeit zu bekämpfen. Für die Kinder und Jugendlichen, die häuslicher Gewalt ausgesetzt sind, wurde ein Heim eröffnet, um ihnen Liebe, Geborgenheit und Hoffnung zu geben.

Förderung integraler Entwicklung

 

Projektregion: La Paz

 

Begünstigte: Kinder und Jugendliche

 

Schwerpunkt: Integration

 

Projektlaufzeit: 2005 

 

In Bolivien konnten die Stiftung UNESCO und die ENDA Bolivia benachteiligten und ausgegrenzten Kindern und Jugendlichen helfen.

 

In La Paz, dem Regierungssitz des Landes, macht das Regenbogen-Projekt des deutschen Paters Josef Neuenhofer große Fortschritte. Ein Kindergarten für Kleinkinder aus armen Familien und meist lediger Mütter konnte Dank der Zusammenarbeit in Betrieb genommen werden. Den Müttern selbst konnte die Chance geboten werden einen Beruf zu erlernen. Zudem erhielten arbeitslose Jugendliche die Möglichkeit, eine Ausbildung zum Automechaniker zu machen.

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