Pakistan

Nothilfe für die Flutopfer

 

 

Projektregion: national


Begünstigte: Bevölkerung


Schwerpunkt: Nothilfe


Projektlaufzeit: 2010

 

Die Überschwemmungen waren die größten, die Pakistan je getroffen haben. Die Katastrophe hatte größere Ausmaße als das Erdbeben im Oktober 2005. Der Regen während der letzten Juli Woche in den höheren Gebieten des Landes führte zu Überschwemmungen in den Regionen Swat, Dir, Peshawar, Nowshera and Charsadda der Khyber Pukhtoonkhwa Provinz (KPK). Nachdem das Hochwasser eine zerstörende Verwüstung hinterließ, verursachten die Fluten weiterhin große Schäden in mindestens 8 weiteren Bezirken der Provinz Punjab. Am 6. August 2010 hat die Flut, die aus dem Indus Fluss entsprungen ist, die Sindh Provinz im Süden erreicht. Durch das Hochwasser waren mehr als 20 Millionen Menschen betroffen und wurden über 500.000 Häuser zerstört. Über 3.000 Menschen sind den Überschwemmungen zum Opfer gefallen.

 

In einer Notaktion war es der Stiftung UNESCO möglich schnelle Nothilfe zu leisten. Sauberes Trinkwasser wurde verteilt sowie Hygienezubehör und Mückenschutz. Es wurden provisorische Latrinen aufgestellt, um die Ausbreitung ansteckender Krankheiten zu mindern. Zudem wurden Medikamente und Ready to eat food-Produkte verteilt. Damit erhielten die Menschen dieser Provinzen eine erste Unterstützung, mit der sie die große Not und das Elend überstehen konnten.

Ausbildung für Jugendliche

 

 

Projektregion: Azad Kashmir


Begünstigte: Jugendliche

 

Schwerpunkt: Bildung

 

Projektlaufzeit: 2006

 

Das Ziel dieses Projekts ist ein nachfrageorientiertes Training für angelernte Jugendliche der Dörfer in Nar Sher Ali Khan (Azad Kashmir) und der Bau von sicheren Häusern für Witwen und Waisen.

 

Die Gesamtdauer des Projektes betrug fünf Wochen, während denen ein 23-tägiger Tischlereiausbildungskurs von einem deutschen Fachmann zwischen dem 29. August und 20. September 2006 stattfand. Das Training wurde im HOPE’87 Camp in Dhulli organisiert, um die Tischlerkenntnisse der Jugendlichen in den vom Erdbebeben betroffenen Gebieten zu verbessern.

 

Die Ausbildung beinhaltete grundlegende Tischlerregeln, Zeichentechniken, Grundlagen der Baustrukturen und Fundamente, Stärkung der bereits vorhandenen Baustrukturen und das Know-How für den Bau von erdbebensicheren Häusern. Das Projekt ähnelte einer Art Praktikum für die zügige Ausbildung von Lehrlingen. Während des Kurses wurde als Lehrgegenstand ein kleines Modellhaus gebaut und die Häuser von zwei Witwen in der Gegend wiederaufgebaut.

Hilfe nach dem Erdbeben

 

 

Projektregion: Azad Kashmir

 

Begünstigte: Erdbebenopfer


Schwerpunkt: Verbesserung der Lebensbedingungen


Projektlaufzeit: 2005 – 2006

 

Mit aktiver Unterstützung durch die deutsche Stiftung Help and Hope hat die Stiftung UNESCO schon kurz nach dem verheerenden Erdbeben im Oktober 2005 im pakistanischen Teil Kaschmirs für Hunderte von Familien Überlebenshilfe geleistet. Sie konzentrierte sich auf den stark betroffenen, sehr schwer zugänglichen Distrikt von Bagh, wo ein Versorgungslager im Tal als Ausgangspunkt für Verteilung und Transport der Hilfsgüter diente.

 

Nach dem Projektbesuch von UNESCO Sonderbotschafterin Dr. Ute Ohoven im April 2006 wurde zusätzlich der Wiederaufbau von zwei Schulen in die Wege geleitet. In Behelfsunterkünften konnte der Schulunterricht schon im Sommer wieder aufgenommen werden, während die Fundamente der neuen Schulen gelegt wurden. Ingenieure der Aga Khan Foundation gaben den Einheimischen dabei fachmännischen Rat.

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