Zentis übergibt 200.000,00
Das Traditionsunternehmen Franz Zentis unterstützt das Programm "UNESCO Bildung für Kinder in Not" mit 200.000 Euro. Mit dieser Spende werden Projekte auf vier Kontinenten unterstützt, die Kindern die Möglichkeit auf Bildung und damit eine Chance auf eine bessere Zukunft bieten.
Brasilien:
Vor mehreren Jahren hat die in Brasilien berühmte Primaballerina Dora Andrade damit begonnen, Kindern in Fortaleza einen Weg aus Drogen, Prostitution und Kriminalität zu eröffnen. Sie bekamen ein Heim, eine Gesundheitsversorgung, ordentliche Mahlzeiten und einen täglichen Schulbesuch. Vor allem aber ein Ziel und eine Zukunft: unter der Anleitung von Dora Andrade sind aus den Kindern hochbegabte Balletttänzer geworden, die in Brasilien eine große Berühmtheit erlangt haben. Die Partnerschaft mit ZENTIS soll nun auch einen zweiten Traum der Slumkinder von Fortaleza verwirklichen helfen: Sie sollen neben dem Tanz auch weiter in ihrem musikalischen Talent gefördert werden, mit dem Erlernen von Instrumenten und der Bildung eines Chores.
Äthiopien:
Die Landflucht armer Bauerfamilien ist wie in vielen Ländern Afrikas auch in Äthiopien ein soziales, menschliches und wirtschaftliches Problem. Auf der Flucht vor Dürre und Hunger schaffen es Zehntausende von Familien nicht einmal, die Slums von Addis Abeba zu erreichen. Sie campieren bis zu 50 Kilometer vor der Stadt, ohne Trinkwasser, ohne Arbeit und ohne Schulen für die Kinder. Das von ZENTIS unterstützte Projekt bildet die Mütter in einkommensschaffenden Tätigkeiten aus und schützt die Gesundheit der Menschen durch Verbesserung der hygienischen Situation und Etablierung einer Trinkwasserversorgung. Die Kinder erhalten die Möglichkeit eine Schule zu besuchen.
Pakistan:
Im Karakorum-Gebirge in Nordpakistan, einer Gegend mit Gipfeln bis zu 8000 Metern und Wintertemperaturen bis zu minus 30 Grad, konnten dank der Unterstützung durch ZENTIS Schulen mit den dringend benötigten Möbeln, Lehrmitteln und Büchern ausgestattet werden. Ein weiterer wichtiger Schritt in die Zukunft konnte ebenfalls getan werden: Computer und Internetanschluss sollen den Kindern dazu verhelfen, Isolierung zu überwinden und modernes Wissen zu erwerben, ohne gezwungen zu sein, in die weit entfernten Großstädte abzuwandern. Bezeichnenderweise sind die Bergbauern ihrem islamischen Staatswesen an Fortschrittlichkeit weit voraus - Mädchen und Jungen sind nicht getrennt, sondern lernen gemeinsam.
Russland:
Für die Förderung geistig behinderter Menschen, insbesondere von Jugendlichen und Kindern, war im sowjetischen System wenig Platz. Auch nach der politischen Erneuerung Russlands mangelt es an qualifiziertem Personal und Haushaltsmitteln. Im Jahr 2001 konnte in Partnerschaft mit der deutschen Rurtalschule Oberbruch ein Heilpädagogisches Zentrum in der Stadt Pskow gegründet werden. Für die entscheidend wichtige Förderung geistig behinderter Kleinkinder im Vorschulalter fehlen die dringend benötigten Mittel. Die Partnerschaft mit ZENTIS wird nun die wichtigen Fortschritte ermöglichen.