Ute Ohoven: Die Kinder von Haiti dürfen nicht vergessen werden! UNESCO Sonderbotschafterin Ohoven zu Besuch im zerstörten Haiti.
Düsseldorf, 5. Juli 2010. UNESCO Sonderbotschafterin Dr. h.c. Ute- Henriette Ohoven besuchte gerade das durch das katastrophale Erdbeben zerstörte Haiti. Ein Kinder- und Jugendzentrum wurde Anfang des Jahres durch das verheerende Erdbeben komplett zerstört. Gemeinsam mit den Salisianern Don Bosco Brüdern baut es nun die Stiftung UNESCO wieder auf. „Ich war tief erschüttert über die immer noch katastrophale Situation in Haiti“, sagt Ohoven „und natürlich trifft es wieder die schwächsten der Gesellschaft am Härtesten – die Kinder,“ so Ohoven weiter, als sie in einem der Flüchtlingslager der Salisianer hunderte traumatisierte Kinder sieht. Durch die Unterstützung verschiedener Unternehmen konnte Frau Ohoven notwendige Medikamente sowie erforderliche Kleidung für die Kinder und Jugendlichen des Projekts aus Deutschland mitbringen.
Durch das Erdbeben im Januar 2010 wurde das Kinder- und Jugendzentrum der Don Bosco Schwestern und Brüder sehr schwer beschädigt. Durch die Unterstützung der Stiftung UNESCO kann mit der Instandsetzung dieser Einrichtung nun begonnen werden, damit die Kinder wieder die Möglichkeit erhalten, eine Schule zu besuchen und einen Platz zum Schlafen haben. „Ich konnte mich persönlich davon überzeugen, dass die Spenden auch wirklich dort Verwendung finden, wo sie dringend gebraucht werden“ sagte Ute Ohoven.
Das Projektziel ist, den Straßenkindern Haitis den Weg in eine sichere Zukunft zu ebnen. Über 2500 Kinder werden medizinisch betreut, erhalten eine ausgewogene Ernährung und lernen Lesen und Schreiben. Außerdem werden ihnen Hygienemaßnahmen und gesundheitliche Grundlagen nahegelegt. In speziellen Berufsausbildungstrainings bekommen sie die Möglichkeit, einen Beruf zu erlernen, der ihnen die Chance auf ein gesichertes Einkommen gibt.
Haiti wird noch lange brauchen, bis ein gewisser Alltag zurückkehrt. „Eigentlich ist es schwer zu begreifen, dass gerade ein solch armes Land auch dieses Erdbeben noch erdulden muss, aber vielleicht steckt darin eine Chance für die Ärmsten der Armen durch die jetzige Hilfe eine bessere Zukunft zu erhalten“, so Frau Ohoven.
Eindrücke von Ute Ohoven
Kompletter Bericht
Düsseldorf Express: Ute Ohoven in Haiti: Die Menschen hoffen jetzt
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Die Stiftung UNESCO ist auch weiterhin auf Unterstützung angewiesen, um den notleidenden Kindern in Haiti zu helfen.
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Thomas Goesmann
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