Gemeinsam können wir helfen: Erdbebenopfer in Haiti
Wie dieser Tage weltweit in den Medien präsent, haben in der Nacht vom 12. auf den 13. Januar mehrere schwere Erdbeben den Inselstaat Haiti erschüttert – und auch eine Woche später gibt es weitere zerstörerische Nachbeben. Dies ist eine Katastrophe biblischen Ausmaßes für die ohnehin verarmte Bevölkerung! Die Beben mit Epizentrum nahe der Hauptstadt Port-Au-Prince haben so gut wie alles zerstört und unzähligen Menschen und Kindern das Leben gekostet.
Nur wenige Kilometer ist Haiti vom Urlaubsparadies Dominikanische Republik entfernt, mit dem es sich eine Insel teilt. Doch von Ferien unter Palmen können die Menschen auf der Westseite der karibischen Insel nur träumen. Haiti ist das ärmste Land Lateinamerikas. Das Land ist bereits in der dritten Verlängerung von UN Blauhelmen „geschützt“. Die instabile politische Lage ist Ursache für Desorganisation, mangelnde Bildung und Hunger. Nach Angaben der Vereinten Nationen sind 62 Prozent der Haitianer unterernährt. Die Aufräumarbeiten nach dem verheerenden Hurrikane Ike im September 2008 waren bei weitem nicht abgeschlossen, als die noch größere Naturgewalt die Insel Mitte Januar 2010 traf.
Wir, die Stiftung UNESCO – Bildung für Kinder in Not, arbeiten eng zusammen mit unserem Projektpartner vor Ort, HOPE 87 und den Salesianern/Don Bosco. Seit 1993 haben sie mit 160 Mitarbeitern mehrere Niederlassungen, Schulen und Ausbildungszentren für Straßenkinder in Haiti aufgebaut. Auch sie hat das Schicksal hart getroffen: 200 Kinder und drei Lehrer starben in den Trümmern einer Don Bosco Schule, zahlreiche verletzte und getötete Mitarbeiter sind zu beklagen.
Die ersten Hilfstransporte von Don Bosco sind seit Freitag, 15. Januar, unterwegs. Erstes Ziel unseres Partners vor Ort ist es Wasser, Medikamente und Lebensmittel anzuliefern und rund um die Don Bosco Zentren zu verteilen. Sind diese dringenden ersten Hilfsmaßnahmen im Gange, wird sofort mit dem Wiederaufbau der Schulen und Ausbildungszentren begonnen – das Wichtigste für die überlebenden und traumatisierten Kinder um wieder Halt in einem normalen Alltag zu finden. Medizinische und psychologische Hilfe von Fachkräften sowie täglich eine warme Mahlzeit helfen ihnen das grausam Erlebte gemeinsam mit ihren Freunden zu verarbeiten. Bildung ist der bedeutendste Faktor zum Abbau der Armut und das brauchen die vom Schicksal gebeutelten Menschen mehr denn jemals zuvor.
Bitte helfen Sie mit den Kindern Haitis wieder eine lebenswerte Zukunft zu schaffen und ihnen eine Chance auf eine bessere Welt zu geben! Die Kinder danken es Ihnen von Herzen.
Bitte spenden Sie!
Commerzbank Düsseldorf
Stichwort: Haiti
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DANKE!