UNESCO-Sonderbotschafterin Ute-Henriette Ohoven fordert gleiche Bildungschancen für alle Kinder
Düsseldorf, 08. Oktober 2008. Wer an der Bildung spart, produziert Not und manövriert junge Menschen ins gesellschaftliche Abseits. Das betont UNESCO-Sonderbotschafterin Dr. hc. Ute-Henriette Ohoven anlässlich des für den 22.Oktober angesetzten Bildungsgipfels. Es sei deshalb ein fataler Fehler, bei Bildungsfragen zu feilschen. Wer nicht allen Kindern die gleichen Bildungschancen zukommen lasse, der verspiele die Zukunft des Landes, so Ohoven. Die Sonderbotschafterin setzt sich im Rahmen des UNESCO-Programmes "Bildung für Kinder in Not" weltweit für die Einrichtung von Schulen, Kindergärten und Hilfsangeboten für bedürftige Kinder ein.
Für den 22. Oktober hat Bundeskanzlerin Merkel einen nationalen Bildungsgipfel angesetzt. Dabei soll es um den Bildungsstandort Deutschland, die Zukunft der Hauptschule und die Chancen von Migrantenkindern gehen. "Wohlstand für alle heißt heute Bildung für alle", sagte Merkel. Für die Stiftung "UNESCO - Bildung für Kinder in Not" gilt das seit jeher.
Die Stiftung "UNESCO - Bildung für Kinder in Not" hilft Kindern weltweit, eine faire Chance auf Bildung und Zukunft zu bekommen. Seit 1992 kamen durch den Einsatz von UNESCO-Sonderbotschafterin Ohoven über 37 Millionen Dollar an Spenden zusammen. Weltweit hat die UNESCO bisher mehr als 330 Projekte realisiert.