Aktuelles

 

Es ist ein schlimmes Jahr und ein schlimmer Sommer. Die schlechten Nachrichten häufen sich: Millionen Menschen fliehen im Nahen Osten vor Krieg und Terror, im Osten der Ukraine brennen Häuser, schon fast eine halbe Millionen Frauen, Kinder, Männer sind vor dem Bürgerkrieg geflohen. Die großen afrikanischen Probleme werden durch die todbringende Seuche Ebola verstärkt - unsere Welt ist in einem schlechten Zustand. Doch dann entzünden zwei Nachrichten wieder ein Licht der Hoffnung in der Dunkelheit dieser düsteren Tage: Zwei Berichte über Erfolge in unseren Projekten, an denen wir Euch sehr gerne teilhaben lassen wollen.

Seit zwei Jahren ist die Stiftung UNESCO - Bildung für Kinder in Not im Projekt "Nachtschulen" in Bangladesch engagiert. Wir holen Straßenkinder in unsere Nachtschulen, geben ihnen die Chance über Bildung sich selbst eine bessere Zukunft zu gestalten. Dieses Projekt ist ein großer Erfolg, über 1400 Kinder haben wir bereits aufgenommen. Nun haben uns Mitarbeiter dieses Projektes Fotos geschickt. Fotos der Kinder in einem öffentlichen Schwimmbad in Dhaka, der Hauptstadt Bangladeschs. Wer nicht weiß, in welchem unsäglichen Elend diese Kinder leben müssen, der kann nicht nachfühlen, was dieses Erlebnis für die Kinder bedeutet. Alltäglich sind sie Missbrauch und Misshandlungen ausgesetzt oder werden als billige Arbeitskräfte in Fabriken und Manufakturen versklavt. Endlich können sie für eine kurze Zeit so sein, wie andere Kinder auch. Welch ein Glück diese Fotos ausstrahlen, welch Fröhlichkeit…

Die zweite frohe Botschaft kommt aus Burkina Faso. Dort haben wir in der trockenen Sahelzone mit den ortsansässigen Bauern ein Projekt gestartet, um die landwirtschaftliche Produktion zu steigern. Es wurden Geräte gekauft und die Menschen wurden geschult verbessertes Saatgut einzusetzen. Jetzt wurde die Ernte des Grundnahrungsmittels Sorghum-Hirse eingebracht: Ein doppelt so hoher Ertrag wie in den vorherigen Jahren. Das ist ein großer Erfolg unserer Arbeit, der uns sehr glücklich macht. Denn damit gibt es keinen Hunger bis zur nächsten Ernte, der Überschuss kann verkauft werden und mit dem Gewinn können neue Maschinen und neues Saatgut gekauft werden. "Hilfe zur Selbsthilfe" - hier wurde dieses Motto vorbildlich verwirklicht.

Wir möchten uns auf diesem Weg bei unseren Spendern und bei den tatkräftigen Menschen in Burkina Faso bedanken. Die Spender wissen jetzt, dass ihr Geld gut angelegt ist und das Projekt in Burkina Faso hat bewiesen, wie sinnvoll Hilfe zur Selbsthilfe ist.

 

 

FAI unterstützt Aufklärungskampagne zu Ebola im Senegal gemeinsam mit Stiftung UNESCO

 

In Kooperation mit der Stiftung UNESCO – Bildung für Kinder in Not unterstützt FAI ein Projekt zur Aufklärung und zum Schutz der Bevölkerung in gefährdeten Grenzregionen des Senegals, um eine Ausbreitung des tödlichen Ebola-Virus in dem westafrikanischen Land zu verhindern.

 

Hier zum Weiterlesen

Reisetagebuch aus dem Senegal von UNESCO-Sonderbotschafterin Ute Ohoven

 

Die Projekte in Senegal

Ich habe es mir zur Pflicht gemacht, die Projekte der Stiftung UNESCO-Bildung für Kinder in Not regelmäßig zu besuchen, um zu sehen, wie sind wir vorangekommen, wie ist der Stand der Dinge. Jetzt ist die Republik Senegal an der Reihe, ein Land, das mir besonders am Herzen liegt. Über diese Reise werde ich ein Tagebuch führen und Sie täglich informieren. Denn Sie haben ein Recht darauf, zu erfahren, wie die Stiftung UNESCO die Spendengelder einsetzt.

 

1. Tag: Dakar

 

Es ist heiß, der Himmel ein bisschen verhangen, ist es auch schwül. Wir fahren früh los zur Grundschule im Stadtteil "Parcelles Assaines Unite´10". Ein Armenviertel. Die Straßen voller tiefem Sand, der bei Regen zu knöchelhohem Schlamm wird. Die Bevölkerung: Handwerker, Tagelöhner, arme Leute, die sich von Tag zu Tag durchschlagen. Es werden - mitten in der Stadt - Ziegen gehalten. Das Schulareal ist ummauert, wir müssen durch ein schmales Stahltor in den Schulhof. Dort stehen die Kinder, es sind über 450. Der Empfang ist überwältigend: sie singen, sie tanzen, sie schwenken selbstgebastelte Papierfähnchen in den Farben Senegals und Deutschlands.

 

Lesen Sie weiter: Den kompletten Reisebericht von Tag 1 finden Sie hier!

 

Hier finden Sie Tag 2 der Projektreise von Ute Ohoven.

 

Tag 3 der Projektreise von UNESCO-Sonderbotschafterin Ohoven

Medizinische Versorgung für krebskranke Kinder

UNESCO Sonderbotschafterin Ute-Henriette Ohoven besucht die Kinderkrebsstation in Moldawien

Auf ihrer Projektreise in Moldawien besuchte UNESCO Sonderbotschafterin Dr. h.c. Ute-Henriette Ohoven, die von uns geförderte Kinderkrebsklinik in Chisinau / Moldawien. Es ist die einzige Kinderkrebsstation im gesamten Land. Eine Station mit 26 Plätzen, die in der Hauptstadt Chisinau jeden Tag aufs Neue um das Leben der Kinder kämpft.


Die Stiftung UNESCO hat sich dieser Klinik angenommen und mit Medikamentenversorgung, Anschaffung von Moderne Geräte, Verbesserung der therapeutischen Behandlungen gefördert.

 

 

Mehr Bildung für Kinder

Bau und die Ausstattung einer Schule im Senegal

Im südsenegalesischen Médina Chérif wachsen die meisten Kinder ohne eine Chance auf Bildung heran. Denn viele Eltern können die damit verbundenen Kosten nicht aufbringen - und Mädchen sind häufig aus traditionellen Gründen von einer Einschulung ausgeschlossen. Wer dennoch eine Bildungseinrichtung besuchen darf, muss mit widrigen Lernbedingungen zurechtkommen: Die oft nur behelfsmäßig errichteten Klassenzimmer sind viel zu klein, zudem mangelt es an Lehrmaterialien und Verpflegung.


Die Stiftung „UNESCO - Bildung für Kinder in Not"  und „ZF hilft." setzen diesen Missständen ein Ende: In Médina Chérif soll eine neue Schule in massiver Ziegelbauweise entstehen. Diese wird mehr als 500 Kindern einen altersgerechten Unterricht bieten. Der geplante Trinkwasserbrunnen sowie Gemüsegärten und eine Kantine gewährleisten eine gesunde Ernährung - für eine Ausbildung, die auf einem soliden, zukunftssicheren Fundament steht.


Durch den Bau und die Ausstattung einer neuen Schule mit fünf Klassen soll die Einschulungsrate erhöht werden. Neben der Schule werden zwei Reihen von Toilettenanlagen, ein Verwaltungsgebäude und Brunnen mit hydraulischer Anlage für die Gewährleistung von trinkbarem Wasser gebaut. Aber mit leerem Magen lernt es sich nicht besonders gut - zwei Schul-Gemüsegärten sollen Abhilfe schaffen und den Kindern helfen sich gesund und ausgewogen zu ernähren.
Wie alle Schulprojekte der Stiftung UNESCO wird auch dieses in enger Zusammenarbeit mit dem senegalesischen Bildungsministerium durchgeführt. Letzteres übernimmt die Lehrergehälter sowie die Betriebskosten der Schulen. Bislang wurden alle Bildungsprojekte der Stiftung UNESCO auf diese Weise nach Beendigung der Projektdauer nachhaltig weitergeführt.

Fußballnationalspieler Jérôme Boateng und UNESCO-Sonderbotschafterin Ute Ohoven starten Spendenaktion

Großer Kick-Off der deutschlandweiten Spendenaktion für das Sport- und Bildungsprojekt “Living a dream”.

 

„Mach auch Du mit!“ – unter diesem Motto steht die große Spendenaktion des Fördervereins der Stiftung UNESCO „Pro Kinderhilfe e.V.“, die heute in der UNESCO-Projektschule Willy-Brandt-Gesamtschule in München startete. „Es ist großartig, wie die Schüler mit diesem Benefiz-Fußballturnier soziales Engagement gezeigt haben und damit die Kinder in Brasilien ihrem Traum von einem selbstbestimmten Leben näherbringen“, betonen UNESCO-Sonderbotschafterin Dr. h.c. Ute-Henriette Ohoven und der Patron of Hope der Stiftung UNSECO, Nationalspieler Jérôme Boateng. Deutschlandweit sind alle Schulen und Fußballvereine aufgerufen, sich an dieser Spendenaktion zu beteiligen.


Eine Roadshow, mit der Pro Kinderhilfe e.V. die bundesweite Kampagne promotet, ist Teil der Spendenaktion. Ziel der Roadshow ist, Schulen und Sportvereine über das Projekt zu informie-ren und Schüler und Jugendliche zu animieren, eigene Spendenaktion zu initiieren. Die Schule oder der Verein mit der originellsten Spendenaktion gewinnt unter anderem ein exklusives Fußballtraining mit Jérôme Boateng. Der Sportartikelhersteller NIKE stellt für diese Aktion weitere Preise zur Verfügung.


Informationen über diese beispielgebende Aktion und zu dem Projekt „Living a Dream“ finden interessierte Schulen und Vereine unter www. living-a-dream.de.

WE - Water experience

Das aktuelle Projekt der Stiftung UNESCO in China

 

Wasser ist eines der knappsten Güter des 21. Jahrhunderts. Um jungen Menschen den nachhaltigen Umgang mit der lebensspendenden Ressource Wasser in verschiedenen Aktionen (Workshops, Online-Aktionen, etc.) im bevölkerungsreichsten Land der Erde näherzubringen, ist UNESCO-Sonderbotschafterin Dr. h.c. Ute-Henriette Ohoven zum großen Opening des Gemeinschaftsbildungsprojektes von uns und der NGO Thirst nach China gereist.

 

Wusstet Ihr, dass für die Herstellung einer Tasse Kaffee eine Badewanne voller Wasser benötigt wird?

Unter anderem solche Informationen werden in unserem Bildungsprojekt WE - Water Experience Kindern und Jugendlichen in China vermittelt. Die Sensibilisierung für den nachhaltigen Umgang mit Wasser ist eines der Hauptziele dieses Projektes.

 

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