Hunderte Tote und Schwerverletze bei Einsturz eines Fabrikgebäudes
Stiftung UNESCO unterstützt bei den ersten Nothilfemaßnahmen
Rettungskräfte versuchen bereits seit mehreren Tagen Überlebende des tragischen Einsturzes eines neunstöckigen Gebäudes am 24. April 2013 zu bergen. Bisher konnten fast 3.000 Menschen lebend aus den Trümmern gerettet werden, die nun mit schweren Verletzungen in den umliegenden Krankenhäusern behandelt werden. Doch bereits seit Tagen wurden keine Überlebenden mehr gefunden. Die Zahl der Todesopfer beläuft sich eine Woche nach dem Unglück auf etwa 500. Die Anzahl der Vermissten ist unbekannt und in der Bevölkerung macht sich die Befürchtung breit, dass unzählige Tote unter den Betonplatten begraben bleiben.
Bangladesh: Zyklon „Mahasen“ zwingt Hunderttausende zur Flucht
Stiftung UNESCO unterstützt bei Evakuierungsmaßnahmen und ruft zur schnellen Hilfe auf!
Der Zyklon „Mahasen“ wird spätestens morgen früh auf die Küste von Bangladesh und Burma treffen. Hunderttausende Menschen, die in den Flussdeltaregionen leben, sind seit den Warnungen der nationalen Behörden auf der Flucht ins Landesinnere. Lastwagen bringen die Menschen seit Tagen aus der Gefahrenzone. Sie müssen das wenige, das sie besitzen, zurücklassen, voller Angst, dass ihr gesamtes Hab und Gut zerstört wird. Viele Menschen weigern sich aus diesem Grund ihr Heim zu verlassen.
Panik und Sorgen machen sich unter den Menschen vor Ort breit. Schulen wurden geschlossen. Die Behörden sind mit der Evakuierung der Menschenmassen vollkommen überfordert.
Unsere Partnerorganisation ist mit den Mitarbeitern ihres lokalen Büros und in Zusammenarbeit mit den lokalen Partnerorganisationen in Chittagong, der am meisten gefährdeten Region, seit 24 Stunden ununterbrochen im Einsatz.
Es ist jetzt schon klar: Der Zyklon wird die Ärmsten der Armen am härtesten treffen. Sie haben die geringsten Möglichkeiten, sich und ihre Familien in Sicherheit zu bringen. Sie werden ihre Felder verlieren, ihre Boote werden zerstört. Sollten sie den Zyklon überleben, kehren sie in ihren Heimatort ohne jede Lebensgrundlage zurück.
Die Stiftung UNESCO – Bildung für Kinder in Not fordert die Mithilfe aller, um Leben zu retten. Sofortiger Einsatz für die Menschen verhindert schlimmste Not.
„Wir müssen gemeinsam aktiv werden“, mahnt UNESCO-Sonderbotschafterin Ute Ohoven.
2013 ohne Internationale UNESCO Charity-Gala
Die Internationale UNESCO Charity-Gala findet in diesem Jahr nicht statt. UNESCO-Sonderbotschafterin Dr. h.c. Ute-Henriette Ohoven hat sich dazu entschlossen, die 22. UNESCO Gala im Jahr 2013 nicht durchzuführen.
Düsseldorf, Mai 2013. „Vor 25 Jahren - „ein viertel Jahrhundert“ - habe ich in Deutschland als Pionierin mit meiner Charity Gala begonnen, die laut „USA Today“ zu den 10 besten Galas weltweit zählt (21 UNESCO Galas und 4 Galas für die Uni Kinderkrebsklinik).



